Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 764 mal aufgerufen
 ELEKTRONIK
Rolf B Offline

Themenstarter


Beiträge: 5

12.09.2008 17:17
Empfängerakku antworten

Tach zusammen

Ich bin auf der suche nach einem Empfängerakku aber hier stoße Ich mal wieder an meine Grenzen/Wissen , da Ich keinen hilfreichen Hinweis im Handbuch finde.

Es geht um folgenden Empfänger --> R6014 FS 2,4 GHz bzw. R-617 FS 2,4 GHz

Auf der suche nach einem E-Akku werden halt diese in verschieden Spannung und Kapazität angeboten.

Welche Spannung brauche Ich für den og. Empfänger 4,8V – 6V - 7,4V?
Und wie sieht es aus mit der mAh, wie viel sollten es sein?

Für sachdienliche Hinweis bin Ich sehr dankbar

Gruss
Rolf


Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.

HeinzK Offline

Admin


Beiträge: 4.201

12.09.2008 18:50
#2 RE: Empfängerakku antworten

In der Regel werden 4,8V Empfängerakkus eingesetzt. Um ein weiteres Mehr an Sicherheit zu haben kann man auch 6V, oder 2S-Lipos verwenden. Dazu wird aber ein separater Spannungsregler benötigt.
In der Beschreibung vom R6014FS steht:
"Die Spannung des Servo-Ausgangsimpuls des R 6014FS Empfängers beträgt 2,7 Volt.
Es ist uns zur Kenntnis gekommen dass diverse Periphere Geräte, wie Sequenzer, Abschaltventile,
sowie einzelne Hitec Digitalservos nicht an diesem Empfänger funktionieren. Diese Geräte benötigen
mindestens 3 Volt Impulshöhe.
Auch einzelne Akkuweichen haben mit der 2,7 Volt Ausgangsspannung Probleme. Durch Erwärmung
kann der Fall eintreten, dass in kaltem Zustand die Funktion gegeben ist und sich bei Erwärmung auf
50°C die Schaltschwelle der Akkuweiche auf 2,8 Volt verändert, wodurch keine Servofunktion mehr
gegeben ist.
Bitte wenden Sie sich vor Inbetriebnahme an den Hersteller der Zusatzgeräte, ob ein sicherer Betrieb
mit dem R 6014FS Empfänger gegeben ist."

Da musst du natürlich schauen, ob der überhaupt für deine Zwecke geeignet ist.
Die Stärke des Akkus hängt auch vom Einsatzzweck ab (Anzahl und Art der Servos/Verbraucher) und natürlich vom Gewicht, das dein Modell verkraften kann...

LMFC - DER Verein

Erfinder der Ostwind-Fahne

Bell47GII, 180cm, Magic II, Verbrenner
T-Rex 500FBL Airwolf • T-Rex 450 Hughes 500E
Phoenix Cessna 195 • Seagull PC-9 • Dynam Cessna 550 • Thunder Tiger E-Hawk 2000II • Swift II
Shocky Fury 3D • Coke-Flieger • Odol-Flieger
UMX Cub • Blade 130x • Blade 180QX • Nine Eagles Bravo SX • Hobbico MD530 • Flyzone Albatros & Nieuwport • UMX Spacewalker

Manfred Offline

Starpilot


Beiträge: 560

15.09.2009 19:25
#3 RE: Empfängerakku antworten

Hallo!
Der Robbe FAST Empfänger arbeitet bis knapp > 6 V.
Wer schnelle Servos ansteuern will sollte mit 6 V arbeiten (Kunstflug 3D ect.) wer nur Segler fliegt, kann auf 5 V einstellen.

Ich fliege selber seit kurzer Zeit mit einem 3 S LIPO 900 mA als 2. Akku der über ein BEC das umschaltbar ist von 5 auf 6 V und max. bis 3 A belastbar ist, und einem Régler der auch ein BEC beinhaltet.

In beide BEC - Ausgänge schalte ich 2 SHOTKY - Dioden 3 A die die Ausgänge der 2 BEC gegeneinander abkoppeln.
Somit kann bei einem Fehler in einem Akku (egal welcher) dieser nicht die Spannung unter die nötige Versorgungsspannung zieht.

Vorteil:
Gibt der BEC des Motorreglers auf, dann gibt der BEC des Ersatzakkus die nötige Spannung damit das Modell sicher gelandet werden kann.

Auch wenn Du nur mit einem Akku fliegst kannst Du wie folgt vorgehen:
4/5 x NIMH
oder
4/5 x NICD
oder
1 x 2S oder 3S LIPO der über das externe BEC auf 5/6 V gedrosselt wird.

Da LIPOS mit 900 mA/ 1,5 A recht günstig zu bekommen sind ziehe ich die den NICD/NIMH vor, zumal die LIPOS eine höhere Spannungslage liefern.

Folgender BEC von Staufenbiel ist positiv:

http://www.modellhobby-shop.de/Elektroni...130&c=525&p=525

Ich habe das so geregelt, das der BEC des Ersatzakkus auf 6 V eingestellt ist, und das BEC des Reglers auf 5 Volt.

Die SHOTKY - Dioden solten 3 A verkraften, als Stabilisierung der Bordspannung empfehle einen Stützkondensator parallel hinter die Dioden an + und - zu legen, das verhindert eine mögliche Schwingneigung und vermindert den Innenwiderstand der Spannungsquelle und kann kurzzeitig höhere Ströme liefern, die die Servos anfordern.
Dádurch bleibt die Versorgungsspannung des Empfängers weitestgehend frei von Spikes auf der Versorgungsspannung.

Die Kapazität des Akkus ist abhängig von der Anzahl der verwendeten Servos und der Art, Dígitale Servos benötigen mehr Strom als analoge Servos.
Bei einem Segler mit 2 Servos reicht ein 500 mA - Akku meist aus wenn man nicht gerade stundenlang fliegen will.

Da bei Motorrmodellen das Gewicht nicht so ganz entscheident ist würde ich bei 4 - 6 Servos min. 1 A besser 1,5 oder 2 A nehmen.
Bei verwendung digitaler Servos immer > 1,5 A (LIPO)

Es gilt:
je mehr Akkus und je länger die gewünschte Flugzeit ist um so höher die Akkukapazität.
Bei Verwendung von mehr als 4 Digitalservos würde ich aber dann ein externes BEC von 5 A vorziehen.

Der Einsatz mehrerer Akkus in gr. Modellen und mehreren externen BECs ist auch möglich!

Wer was gutes tun will der sollte gerade bei langen Kabeln zu den Servos (Querruder, Seite, Höhe) jeweils einen Kondensator recht nah an den Servos anbringen, das verbessert das Ansprechverhalten enorm.

Habe auf meinem Osziloskop eine erhebliche Reduzierung der Störsignale bei Einsatz eines Elkos 1000 uF/16 V (Stützkondensator am Empfänger) festellen können.
Gruß

Manfred Winters, LEGEND-2000@t-online.de

 Sprung  
Informationen für unsere Gäste: Mehr Funktionen und Informationen erhaltet Ihr, wenn Ihr Euch im Forum anmeldet!

LMFC - DER Verein

Datenbank Vereinsmodelle

Vereinshomepage:www.lmfc.de

und: www.modellflugverein.org