Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.274 mal aufgerufen
 ELEKTRONIK
Manfred ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 18:01
Ersatzakku/Akkuweiche/Grundlagen antworten

Wer wie ich schon mal ein Flugmodell auf Grund eines Fehlers im BEC des Motoreglers verloren hat (Absturz) der wird sich fragen,
wie man dieses Risiko kostengünstig minimieren kann.

Hier also ein Artikel aus der FMT aus 2002 der diese Problematik behandelt:

http://www.helifred.info/kamikaze/tipps/bec_strom.pdf

Anmerkung:
Ich fliege seit mehreren Wochen immer mit einer Akkuweiche die im vorliegenden Artikel mit 2 SHOTKY-Dioden und einem externen BEC realisiert wird.
Ich habe optional noch jeweils einen Elko 1000 uF/16V hinter die Dioden parallel an + und - geschaltet, damit wird die Speisespannung wesentlich sauberer wird
und Fehlimpulse zum Empfänger minimiert.

Im Gegensatz zu dem Artikel abeite ich mit 2 BECs , einmal mit dem des Motorreglers, und einem externen,
den ich auf 6 V eingestellt habe und mit einem 3S LIPO/900 mA versorgt wird.

Somit fungiert der Ersatzakku mit BEC als Erstversorgung des Empfängers, und nur im Fall der Fälle wird das BEC des Motor - Reglers beansprucht.

Bei erhöhtem Strombedarf teilen sich dann beide BEC die Stromlast.

Da der Empfänger durch 2 Servokabel mit Strom versorgt wird,ist ein Fehler durch möglichen Kabelbruch,
oder locker sitzendem Kabel auf dem Empfänger eher gering.

Lediglich ein EIN/AUS - Schalter ist erforderlich (siehe Schaltplan) der hinter das externe BEC geschaltet wird, damit der Empfänger bei abgetrenntem Flugakku
nicht weiterhin in Betrieb bleibt.

Durch diese Konfiguration die mit 2. Akku nur knapp 90 g wiegt und áuf dem Hauptakku Platz findet,
ist die Wahrscheinlichkeit ein Modell durch Fehler im BEC oder Akku zu verlieren,sehr sehr gering.

Im Gegensatz zu Profilösungen die mehr Platz beanspruchen und sehr teuer sind, ist meine Lösung mit 2. BEC für < 25 € realisierbar!

Manfred ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 19:21
#2 RE: Ersatzakku/Akkuweiche/Grundlagen antworten

Bilder vom Versuchsaufbau: Teil 1

Hier mal ein paar Bilder wie ich das realisiert habe:

17-07-2009-3 = Empfänger nur über BEC des Reglers verbunden

17-09-2009-6 = Empfänger mit externem BEC verbunden

17-09-2009-4 = Empfänger ohne Stützakku am Empfänger

Angefügte Bilder:
17-09-2009-3.JPG   17-09-2009-6.JPG   17-09-2009-4.JPG  
Als Diashow anzeigen
Manfred ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 19:25
#3 RE: Ersatzakku/Akkuweiche/Grundlagen antworten

Bilder vom Versuchsaufbau: Teil 2

Hier mal ein paar Bilder wie ich das realisiert habe:

17-07-2009-5 = Empfänger mit Stützakku am Empfänger

17-09-2009-2 = Versuchsplatine mit eingebauten LEDs zur Funktionskontrolle

17-09-2009-1 = Komplette Schaltung

Angefügte Bilder:
17-09-2009-5.JPG   17-09-2009-2.JPG   17-09-2009-1.JPG  
Als Diashow anzeigen
Manfred ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2009 19:36
#4 RE: Ersatzakku/Akkuweiche/Grundlagen antworten

Hier nun Teil 3 die Teilaspekte:
Bild - 3 Hier sieht man am LED-Voltmeter das hier eine geringere Spannung (BEC des Reglers liefert ja nur 5 V)

Bild - 6 Hier ist der externe BEC aktiv, der ja auf 6 V eingestellt ist.(Vollausschlag am VU-Meter)

Bild - 4 zeigt jede Menge Spiks auf der Versorgungsspannung ohne externen Stützkondensator,

Bild - 5 zeigt das wesentlich sauberer Signal mit Stützkondensator 1000 uF/16 V

Bild - 2 zeigt den Versuchsaufbau der Platine mit 2 LEDS (rot) zur Eingangskontrolle der beiden BECs und eine (grün) hinter den beiden SHOTKY-Dioden, die eine anlegende Ausgangsspannung anzeigt.

Bild - 1 zeigt den kompletten Aufbau, und obwol hier irtümlich noch eine 2. SHOTKY-Diode in der Plusleitung des externen BEC liegt, zeigt das VU-Meter einen Vollauschlag an.

Somit hat diese Schaltung alle Anforderungen zu geringen Kosten erfüllt.

Als SHOTKY-Diode würde ich immer 3 A - Typen empfehlen und keine Doppeldioden.

Warum SHOTKY-Dioden?
Hier ist der Spannungsabfall über der Diode wesentlich geringer als bei einer normalen Silizium-Diode also ca. 03 - 0,4 V gegenüber 0,7 V

Der Einsatz eines 3S LIPO bietet gegenüber einem 4,8 V NICD - Akku einen entscheidenden Vorteil, die Restspannung ist hier bei
Einsatz der Diode < 4,5 V und damit zu niedrig.
Ein 6 V NICD ist auch möglich, aber ein 3 S liefert eine höhere Spannungslage und ist somit belastbarer.
Grundsätzlich würde auch ein 2 S LIPO ausreichend sein.

Soweit meine aktuellen Erkenntnisse!

 Sprung  
Informationen für unsere Gäste: Mehr Funktionen und Informationen erhaltet Ihr, wenn Ihr Euch im Forum anmeldet!

LMFC - DER Verein

Vereinshomepage:www.lmfc.de

und: www.modellflugverein.org